Location Scouting für Tagungen und Konferenzen

Jedes Jahr das Gleiche: Die Konferenzen sind nett, man sieht Kollegen wieder, lernt auch was. Aber: Man trifft sich immer in dem gleichen Hotel, erträgt die Präsentation der neuesten Forschungs- und Studienergebnisse nur mit viel Kaffee, mancher Redner schläft am frühen Nachmittag selbst fast ein … und eigentlich kommen doch alle eh nur wegen der Häppchen und der abendlichen Party.

Wie schnell wird eine Tagung wieder zum Highlight des Jahres, wenn sich der Ort des Geschehens ändert!

Ich berate Ausrichter von Tagungen und Konferenzen bei der Suche nach einer optimalen Location und deren Ausgestaltung.

Ob in der Umgebung eines antiken nuraghischen Dorfes, in einem umfunktionierten Schlachthof oder zwischen den dicken Mauern eines alten Konvents: Sardinien wird alle – vom Gast bis zum Referenten – verzaubern, und alle Fachinhalte werden mit positiven Bildern im Kopf fester verankert sein denn je.

  • Ganzjährig erste Wahl ist die Hauptstadt Cagliari. Das Machbare entspricht dem einer Stadt in D-A-CH: ein gut angebundener Flughafen (CAG), einer guten Auswahl an Konferenzhotels und erstklassigem Catering mit lokalen Spezialitäten aus dem Hinterland. Und alles eben einen Tick raffinierter und mit einem Hauch von Dolce Vita!
  • In der Hauptsaison ist die Costa Smeralda mit dem Flughafen Olbia (OLB) eine tolle Anlaufstelle, mit mittelgroßen Konferenzhotels in traumhafter Lage, einem luxuriösen Serviceangebot, das keine Wünsche offen lässt und vielen Möglichkeiten für das Rahmenprogramm – von Golfen bis zu Weindegustationen.
  • Einzelne Locations in anderen Regionen – mir fällt zum Beispiel an der Westküste ein Amphitheater in einer antiken Ausgrabungsstätte ein, ein gut ausgestattetes Konferenzhotel ist gleich in der Nähe – können genau das Richtige auch für kleinere Konferenzen sein.
  • Und manchmal unterstützt die Location auch das Thema: Wenn sich Landwirte aus ganz Deutschland im Rahmen einer Konferenz auf einem modernen Schafhof im Oristanese treffen, ist das Horizonterweiterung pur.

 

Location Scouting für Tagungen und Konferenzen

Fachreisen: Schafe und Wein, die Säulen der Insel

Sich weiterbilden, den Horizont erweitern. Von einer antiken Kultur lernen. Die eigenen Methoden hinterfragen und überlegen, was man von anderen lernen kann.

Horizonterweiterung – auch im fachlichen Umfeld – kann ein interessantes Puzzlestück in der beruflichen Vita sein.

Ich organisiere unterschiedliche Reisen für Berufsgruppen, die auf Sardinien in ihrem Fachbereich ein Pendant finden, das ihnen alternative Wege und Denkmuster zeigen kann – um so die eigenen, ausgetretenen Pfade zu verlassen.

Das geht auf Sardinien in zwei Bereichen besonders gut:

  1. Schafhaltung / Landwirtschaft
  2. Enogastronomie / Weinbau

Sardinien für Landwirte und Schäfer

Bester sardischer Pecorino im Kühlraum
Bester sardischer Pecorino im Kühlraum

Im Bereich der Schafhaltung kenne ich vom einzelnen Schäfer in der Einöde über den kleinen Familienbetrieb in den Bergen bis zum Schafhof mit etwa 1.000 Tieren so ziemlich alles, was Sardinien zu bieten hat.

Je nach Region wird hier modern, oft aber auch noch mit antiken Methoden gearbeitet. Wie selbst heute noch der erstklassige sardische Pecorino in Quasi-Handarbeit hergestellt wird, wie heute eine Herde Schafe auf Sardinien mit reduzierten finanziellen Möglichkeiten betreut wird, wie die antike Transhumanz den Schäfer von heute geprägt hat … all das vermittelt eine Fachreise zu Sardiniens Schäfern.

Last but not least ist die  man von einer anderen Kultur für den eigenen Betrieb neue Impulse enthält –

Die unterschiedlichen Ansätze und Orte geben quasi die Reiseroute quer durch die Insel vor. Ich begleite sie zusammen mit einem Fachübersetzer und organisiere auch ihre eigenen Workshops, die sie für den fachlichen Austausch brauchen.

Sardinien für Weinbauern und Sommeliers

Sardinien ist längst aus dem Schatten von Barolo und Bordeaux herausgetreten. Vom antiken Bovale sardo über den Carignano del Sulcis bis zu modernen Interpretationen des Cannonau sind allein die Rotweine heute eine Klasse für sich.

Fast überall auf der Insel wird Wein angebaut, und manch kleines Weingut ist eine echte Perle.

Klassiker im Inselinneren: der Cannonau
Klassiker im Inselinneren: der Cannonau

Winzer – von jung und experimentierfreudig bis alt und bewandert – mit unheimlich viel Sachverstand vermitteln ihre tief verwurzelte Leidenschaft und die Liebe zu ihrem Land, die den Weinen das gewisse Etwas verleiht.

Sie hinterfragen und untersuchen antike überlieferte Anbaumethoden und verbinden sie mit den Möglichkeiten des modernen Weinbaus.

Entlang der Weinstraßen der Insel organisiere ich Weinreisen, Degustationen und  für Gruppen ab fünf Personen. Zielgerichtet suche ich nach Kooperativen, Weingütern und/oder einzelnen Weinbauern, auf denen sie genau das lernen und erleben, was ihnen wichtig ist.

Diese Reisen lassen sich auch als Sprach- und Bildungsurlaub konzipieren.

Fachreisen: Schafe und Wein, die Säulen der Insel

Vertriebs-Roadshows: Produktpräsentation mal anders

Der Vertrieb hat es nicht leicht. Die Konkurrenz überlässt nichts dem Zufall, Sommerlöcher interessieren sich nicht für Zielvereinbarungen, subtile Werbemaßnahmen wirken auf Großkunden nur bedingt, Vertriebspartner sind von normalen Produktschulungen schon längst gelangweilt.

Nach der Produktpräsentation an den Strand ...
Nach der Produktpräsentation an den Strand …

Damit die Absatzzahlen trotzdem stimmen, lohnt sich die Auslagerung bestimmter Produktpräsentationen in eine andere Umgebung.

Ein Vertriebspartner-Incentive in einem schönen Hotel, vielleicht in Strandnähe, um hinterher bei einem gemeinsamen Spaziergang Details zu besprechen. Ein gutes Restaurant oder ein Weingut in der Nähe.

Dazu ein schönes Rahmenprogramm, mit und ohne Partner – das hat noch jeden glücklich gemacht.

Wenn dann auch noch das Produkt in die Umgebung passt – oder ich einen speziellen Ort finde, der zu dem Produkt passt, ist das Vertriebsevent perfekt.

Vertriebs-Roadshows: Produktpräsentation mal anders